| Beschreibung unserer Imkerei | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| mit Fachchinesisch für Imkerkollegen und Lexikon für Laien - (Stichworte anklicken) - | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| D.I.B. | LHI | LLH Bieneninstitut | AG-Toleranzzucht | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Zur Zeit betreiben wir, meine Frau Renate und ich, mit großer Begeisterung unsere Imkerei im Nebenerwerb mit ca. 25 Carnica Völkern. Außer der Honig-, Pollen- Propolis und Wachserzeugung beschäftigen wir uns intensiv mit der Königinnenzucht. Dabei unterhalten wir einen sogenannten Leistungsprüfstand mit ca. 16 Prüfvölkern aus eigener und fremder Reinzucht. Wir sind als Reinzüchter im D.I.B. anerkannt. Seit 1997 beteiligen wir uns unter wissenschaftlicher Anleitung an Feldversuchen zur Varroatoleranzzucht. Bereits bei der Gründungsversammlung der AGT (Arbeitsgemeinschaft Toleranzzucht) wurden wir Mitglied. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Wir imkern im Zandermaß, in Holzbeuten aus dem Behindertenwerk des Main-Kinzig-Kreises in Schlüchtern. Den Holzschutz erzielen wir mit einem Leinöl- Propolisgemisch. Wir arbeiten mit einem Absperrgitter über dem 2. Brutraum. Es werden keine Brutwaben in den Honigraum gehängt. In jedem Volk befinden sich zwei Baurahmen, die im Wechsel ausgeschnitten werden. Aus den Prüfvölkern (ein Baurahmen) wird keine Drohnenbrut entnommen. Die Honigräume erhalten bei uns je 3-4 unbebrütete frisch ausgebaute Waben und 6-7 Mittelwände aus laborgeprüftem rückstandsfreiem Wachs. Honigräume werden ca. Mitte April aufgesetzt. Mit jeweils 10 -20 Völkern wandern wir in die Robinie, Bergblüte (Vogelsberg), in den Wald und in die Edelkastanie. Die vorher eingetragenen Honigräume der Völker, die in die Robinie oder die Bergblüte wandern, bleiben zu Hause und werden bis zur endgültigen Reife anderen Völkern aufgesetzt. Unsere Schleudertermine sind bei der Robinie, Bergblüte/Wald und Edelkastanie jeweils ca. 1 Woche nach Trachtende. Die Frühtracht wird um den 10.6. und die Sommertracht um den 10.7. geschleudert. Nach der letzten Ernte wird, wenn erforderlich, der Futtervorrat sofort auf ca. 10 kg aufgefüllt. In der Regel überwintern wir auf zwei Räumen. Die letzte Fütterung, Differenz der vorhandenen Vorräte zum Winterbedarf von ca 18 - 20kg, erfolgt Ende August, spätestens Mitte September. Zur Zeit füttern wir mit einem Gemisch aus Bio- Zuckersirup mit ca. 15 - 30% Honiganteil aus eigener Ernte. Ab Mitte Juli gibt es in unserer Region nur noch eine sogenannte Läppertracht, diese jedoch mit gutem Pollenertrag. Die Varroabehandlung beginnen wir sofort nach dem Abschleudern. 4 x Schwammtuch mit 60% Ameisensäure im Abstand von 4-7 Tagen 2 ml / Wabe von oben. Wenn erforderlich, wird ab September mit einem Dispenser AS 85% nachbehandelt. Die LP-Völker werden im November oder Dezember, wenn erforderlich, mit Oxalsäure (flüssig) nachbehandelt um den Milbenbesatz mit Sicherheit unter 100 Stück pro Volk zu bringen. Seit 1994 imkern wir nach den EU Richtlinien für BIO-Imkereien. Aus Kostengründen lassen wir uns jedoch seit dem 1.1.2010 nicht mehr zertifizieren. Von den tatsächlichen Vorgängen und Arbeitsweisen in unserer Imkerei können Sie sich zu jeder Zeit überzeugen. Machen Sie einen Termin aus und besuchen Sie uns. nach oben | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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